Oft werde ich gefragt, ob ich an eine weitere Existenz nach dem irdischen Tod glaube. Das kann ich nur mit
einem klaren JA beantworten. Warum?
Nun, alles im Leben kehrt auf irgendeine Weise wieder zurück. Man denke dabei an das (ab)sterbende Laub
der Bäume, welches uns farbenfroh den Herbst verschönt. Auch schönste Pflanzen verblühen, doch die
Wurzel lässt neues Leben spriessen. Warum sollte das bei Mensch und Tier anders sein? Alles Leben ist also
einem bestimmten Rhythmus unterworfen, das Werden und Vergehen. Viele Weltreligionen propagieren bei
ihrem Gläubigen, dass die Existenz nicht mit dem bekannten irdischen Leben endet. Leider geben sie ihren
Anhängern zu Lebzeiten zu viele Verbote und Gebote auf. Nun, gewisse Spielregeln müssen im menschlichen
Miteinander natürlich sein. Aber ich kann mir keine liebende Gottheit vorstellen, die darauf besteht, dass man
(z.B. bei Stören im Religionsunterricht oder Nichttragen des moslemischen Kopftuches o.ä.) Abbitte in Form
von (erzwungenen) Gebeten oder anderes leisten muss.
Liebe Kritiker der Theorie über ein Leben nach dem Tod, natürlich lässt sich dies nicht ohne weiteres beweisen.
Aber in vergangenen Zeiten ahnte der wissenschaftlich interessierte Mensch nicht einmal die Existenz von
Atomen. Trotzdem empfand man sich stets auf dem Höhepunkt wissenschaftlicher Erkenntnisse. Man kann
derzeit Computer bauen, die sich selbst programmieren. Aber die Seele eines Menschen, mit all seinen
Gedanken, Empfindeungen und Hoffnungen lässt sich nicht nachbilden. Noch nicht?