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Es gibt im alltäglichen Sprachgebrauch Worte, die genutzt werden, weil sie momentan "chic" sind. Eines dieser Worte ist "Magie"
oder "Magic". Da verkauft die Werbeindustrie auch schon mal Kosmetikprodukte für "magische Augenblicke", auch eine Eiscreme
oder eine Süßspeise zum selbst Anmischen erhält dann problemlos das Prädikat der Magie. Aber auch Sportlern oder TV-bekannten
Köchen unterstellt man magische Hände.

Eine Definition aus einem Ashtar-Sheran-Channeling: "Magie ist ein Gebiet der Naturwissenschaft, Energien zu erforschen und anzu-
wenden, die außerhalb der Materie liegen, diese aber beeinflussen können."

Luisa Francia, bekannte Buchautorin und bekennende Hexe, sagt: "Magie ist Gestaltung der Wirklichkeit nach den eigenen Visionen,
ist Kommunikation mit allen Kräften der Natur, ist das Feiern dieser Kräfte und der eigenen Lebensfreude."

Wie definiert nun eine Enzyklopädie (in diesem Fall WIKIPEDIA) den Begriff?

Zitat: Die Magie - der für magische Handlungen zuständige Priester in Zoroastrismus ) bezeichnet den Versuch, das innere und / oder
äußere Sein in Übereinstimmung mit dem Willen durch übernatürliche, mystischer und paranormale Mittel zu beeinflussen und zu
verändern. Insbesondere bedient sich die Magie psychisch-geistiger Techniken, hat aber bis jetzt keinen Nachweis erbracht, daß sie
eine reale Außenwirkung hat und stellt somit ein eher kulturelles bzw. soziales Phänomen dar, das auf metaphysischen Annahmen und
Glauben basiert. Magie ist ein Unterfangen, mit Hilfe magsicher Techniken, wozu auch veränderte Bewusstseinszustände gehören
(magsiche Trance / Gnosis; nicht zu verwechseln mit Volltrance, Drogeneinnahme etc.) im Einklang mit dem Willen Veränderungen
herbeizuführen.

Die uns heute bekannte Naturwissenschaft (waren nicht seiner Zeit die neuesten Erkenntnisse der Naturwissenschaft, die Erde sei
eine Scheibe?) bezeichnet die behaupteten Wirkweisen der Magie zumeist als Illusion, Selbsttäuschung oder verweist ins Reich der
Autosuggestion und der Psychologie. Nun, verstehen wir den Begriff "Psyche" als Seele (wie der Begriff ursprünglich gemeint war),
dann ist zumindest beim letzten Begiff nichts einzuwenden.

Wie bei vielen Dingen des Lebens wird der Begriff Magie subjektiv gesehen. Aus meiner Sicht und Erfahrung ist die Magie eine Ur-
kraft, wie etwa das Feuer. Diese Kräfte und Energien lassen sich lenken. Und zwar fast ausschliesslich über das Unterbewusstsein (da
ist die Psyche wieder im Grspräch). Ich denke, dass diese Sensitivität und Einfluss über das Unterbewusstsein bei den Menschen
teilweise sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Man kann es auch "magische Begabung" nennen. Lernen lässt sich natürlich vieles.

Also sind unsere gesamten magischen Utensilien nicht wirklich magisch (incl. Amuletten, Talismanen, Kerzen, magische Stäbe, Räuche-
rungen usw.), sondern unterstützen unser Unterbewusstsein bei der zielgerichteten Arbeit. Weil wir glauben (oder es in Schriften
gelesen haben), dass sich dies oder jenes Produkt besser für bestimmte magische Dinge eignet. Nun, trotz dieses Wissens bin ich ein
Mensch, der gern etwas "gegenständliches" zur Arbeit hat, manchmal jedenfalls. Da nehme ich dann eben den magischen Stab (schwar-
zes, geschnitztes Ebenholz mit einer grossen Kugel aus Bergkristall vorne dran) um einen Schutzkreis (gibt dem Unter- bewusstsein
wieder das Gefühl von Unangreifbarkeit) zu ziehen. Die gute alte Kristallkugel dient mir zur intensiven Konzentration, auch um innere
Bilder aufsteigen zu lassen uvm. Wahrsagekarten dienen mir zur Zunkunftsschau. Gerade in magischen Bereich gibt es kein (!) richtig
oder falsch. Es funktioniert einfach - oder eben nicht.

Der menschliche Geist ist zu weitaus mehr Dingen in der Lage, als man sich allgemein vorstellt. Zumindest das muss die aktuelle
Naturwissenschaft zugestehen. Dazu gehören auch Telepathie (mit dem Bereich Fernbeeinflussung), Telekinese, Weissagung (vergan-
gene und zukünftige Situationen schauen) und anderes. Mit der Kraft des Unterbewusstseins (man stellt sich also die gewünschte
Situation sehr intensiv und lebhaft vor) lassen sich auch Situationen ändern. Der Geist (ist auch Energie) überträgt damit Dinge in die
sog. Realität. Natürlich gibt es da Unterschiede bei der Begabung. Die eine Person hat eine musisches Talent, andere nicht. Der (oder
die) Eine ist ein geniales Rechengenie, der Andere tut sich in weitaus längerer Zeit viel schwerer mit rechnerischen Ergebnissen. So
ist das im Prinzip auch mit der Magie, der Weisssagung - wie auch in andere Dingen. Alles läuft jedoch immer über das Unterbe-
wusstsein. Erst Dinge die dir (nach deinem persönlichen Geschmack und Empfinden) dienlich sein können, werden dich in deiner Arbeit
unterstützen.

Wenn nun also ein magischer Spruch oder eine Affirmation für dich nur Worte ohne jede Vorstellungskraft sind, so wird dies nichts
bringen. Wenn du nun beispielsweise die Worte "Sax Pax Tarax" hörst oder liesst und dir den Sinn dabei sehr bildhaft vorstellen
kannst, so werden dir die (für dich logisch nicht nachvollziehbaren) Worte den entsprechenden Erfolg bringen.

Aus dem Grund stellte sich für mich die Frage nicht: Bardon, Crowley und andere ja oder nein... Das waren eben sehr begabte
Menschen (wie andere natürlich auch), die ihre Erfahrungen niedergeschrieben haben. Das kann, ebenso wie diverse Schattenbücher,
zur persönlichen Anregung dienlich sein - sollte jedoch niemals als Art "Gesetz" dienen. In den vielfältigen Bereichen der Magie gibt
es nun einmal keine "Art Bibel". Ich persönlich mag besonders die Schriften von Cornelius Agrippa von Nettesheim. Auch das viel
gepriesene Gesetz, dass alles Negative dreifach zurück kommt, stimmt natürlich auch nur bedingt. Wenn du dies Wort für Wort
glaubst, so wird dein Unterbewusst sein auch für "deine Bestrafung" sorgen. Dir werden Missgeschicke passieren. Aber das ist
sowieso ein ganz seltsamer Bereich, denn im Grunde gibt es kein "Gut oder Böse", kein "Richtig oder Falsch" im Leben. Das liegt
immer an der ganz persönlichen Interpretation. Was für die eine Person das absolut Beste ist, kann für einen anderen Jemand das
absolut Schlimmste sein. Ich für meinen Teil denke, dass man nur mit lichtvollen und positiven Gedanken an die Magie heran gehen
sollte. Das ist der beste Schutz - auch für die eigene Psyche.

Euer

Alltägliche Magie