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Die Jahreskreisfeste der Hexen
Hexen feiern acht große Feste im stetig wiederkehrenden
Kreis des Jahres und der Natur. Sie werden auch die großen
Hexensabate genannt.

Wie erwähnt, die Feste stehen für den Kreislauf der Natur,
Werden und Vergehen.

In allem ist stets das duale Prizip zu finden: Die Göttin UND
der Gott - wie Mutter und Vater, Frau und Mann, Yin und Yang.
Gleichberechtigt. Da ist natürlich kein Platz für die patriacha-
risch orientierten Ansprüche einiger Erlöser-Religionen. Die
Frau, die grosse Göttin, gebirt alles Leben und Sein!
Samhain am 31.Oktober

An Samhain (ja, auch Halloween geht auf ein Jahresfest urück)
verabschieden wir den Gott. Samhain ist das Hexen-Neujahr,
der Jahreskreis beginnt neu.

Man sagt, daß an diesem Tag und in dieser Nacht die Wand zur
Anderswelt besonders "dünn" ist.
Julfest am 21. Dezember

In dieser Nacht wird der Gott von der Göttin geboren. Der kürzeste Tag und die längste Nacht. Von da ab werden die Tage wieder
länger (das Licht wird "neu geboren"). Das Christentum hat es erst sehr viel zu Weihnachten (Christi Geburt) "umgebaut". Es ist ein
hexisch-heidnsiches Fest. Auch der sog. Weihnachtsbaum ist ein absolut heidnisches Symbol. Tja ...

Übrigens ist das Zeichen der Göttin die zunehmende Mondsichel, der Vollmond, und die abnehmende Mondsichel. Das wird auch gern
als Analogie von Hohepriesterinnen und Hohepriestern symbolisch als Diadem getragen.
Am 2. Februar ist Imbolc

Imbloc ist das Fest des Lichtes und wird deshalb auch Lichtmess genannt. Die Tage werden langsam länger.
Zwischen dem 20. und dem 23. März ist Ostara

Die Göttin bringt Fruchtbarkeit über das Land, lässt die Ernte reichlich ausfallen. Das Christentum hat dieses Fest für sich
"vereinnahmt" und daraus Ostern gemacht. Symbol ist der Hase (Rammler) und das Ei als Zeichen der Fruchtbarkeit.
Am 30. April ist Beltane (Walpurgis)

Beltane (keltische Bezeichnung für die Walpurgisnacht) ist eines der wichtigsten Jahreskreisfeste. Besser bekannt ist es allerdings
als die Walpurgisnacht oder das Maifest. Es ist ein Fruchtbarkeitsfest, weil die Natur uns nun direkt versorgt und wir nicht auf
Eingemachtes zurück greifen müssen.
Am 21. Juni ist Litha

Litha - oder auch Sommersonnenwende - ist der Höhepunkt des Sonnenjahres. Am 21. Juni ist die kürzeste Nacht und der längst Tag.
Die Kraft der Sonne hat ihren Höhepunkt erreicht. In dieser Nacht wird das Sonnenwendfeuer entzündet. Die Fruchtbarkeit der
Natur wird gefeiert und Die Göttin und der Gott, die ihren Segen dazu geben.

Lammas am 1. August - auch Lughnasad (Schnitterfest)

Segnung der Heilkräuter, Dank für die Kornernte, Fest des ersten Brotes, abnehmende Kraft der Sonne (trotz der noch warmen
Tage), Nachdenken über das was ist, was sein wird oder sein soll.
Mabon oder auch Fest der Herbst-Tagundnachtgleiche am 21. September

Die Herbst-Tagundnachtgleiche am 21. September (wird auch gelegendlich - je nach Tradition - zwischen dem 20. und 23. September
gefeiert, je nach Tradition ) symbolisiert das Ende der Erntezeit. Nächte und Tage sind nun gleich lang. Von da ab werden die Tage
wieder kürzer. Man gedenkt den Göttinnen und Göttern und dankt ihnen für ene gute Ernte und die Gaben der Natur. Man ver-
abschiedet sich in den bevorstehenden Winter. Die Tage und Nächte sind nun gleich lang. Auch denkt man über die vergangene Zeit
des Jahres nach. Hat man alles erreicht, was man in diesem Jahr hat erreichen wollen? Es ist auch die Zeit der innerlichen Einkehr.

Mit Mabon endet der Jahreskreis, es ist das letzte grosse Hexenfest des Jahres.

Mit Samhain am 31. Oktober, dem Neujahr der Hexen, beginnt der Jahreskreis von Neuem. Die Karten des Lebens
werden neu gemischt und ausgeteilt.
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