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Ich werde immer wieder von den unterschiedlichsten Menschen gefragt, wie ich den Glauben an etwas Höheres, Göttliches
definiere - wie ich beispielsweise an die Magie. Nun, gerade wenn es sich um die Magie dreht, geht es bei mir natürlich über den
blossen Glauben hinaus. Ich könnte im Laufe meiner vielen magischen Jahre zu viele reale Beispiele aufzählen. Irgendwann hört
auch die Anhäufung von "Zufällen" rechnerisch und statistisch auf.

Der Glaube an etwas ist für mich das absolute Gegenteil als Zweifeln. Man GLAUBT an etwas und davon absolut überzeugt -
ohne wenn und aber. Sonst funktioniert der Glaube eben nicht! Dann ist es eben ehrlicher, (auch offiziell) nicht zu dem Glauben
zu stehen.

Es gibt viele Arten von Glauben. Und sicher hat jeder für sich und sein "Glaubensmodell" recht.

Die einen glauben an eine "übergeordnete Macht" und Wesenheit - Gott, die Grosse Göttin, Odin, Buddha, Allah was auch immer.
Die Reihenfolge der Aufzählung ist für mich jetzt keine Wertigkeit, sondern in der Reihenfolge so in meinen Gedanken aufge-
taucht!

Andere glauben nur an die "Realität" und an das, was sie sehen (wollen). Auch Atheismus ist eine Art von Glauben. Der Glaube
daran, dass es eben "nichts spirituelles" gibt.

Zweiflern die nur glauben, was sie sehen und anfassen können (die wollen ja immer gern wissenschaftliche Erkenntnisse) frage ich
immer gern, ob sie sich vorstellen können, dass es die Liebe gibt. Meist kommt dann ein überraschtes JA, natürlich. Dann sollen
sie mir eben einmal auf die Schnelle Liebe zeigen. Ich meine natürlich nicht die Reaktion eines Menschen auf das Gefühl, sondern
die Liebe an sich - am besten extrahiert in einem Reagenzglas.

Das wirkliche "Wissen" hat eben niemand für sich gepachtet. Ich persönlich glaube an eine Art Kollektivwissen (ähnlich wie C. G.
Jung), eine Art kollektive Wesenheit (das Göttliche) - ähnlich wie die grossen Weltmeere, wo Wasser verdunstet, zu Wolken
wird und wieder als einzelne (Regen)Tropfen (die Seelen) herunter kommt. Die "Zeitspanne" des aus der Wolke Fallens bis zum
Auftreffen in das grosse Wasser setzte ich mit einer Lebensspanne gleich. Okay, eine Theorie unter vielen. Aber eben meine
Überzeugung. Alles auf der Welt kommt wieder. Man bedenke die vertrockneten Tulpen im Frühjahr. Das scheint niemals mehr
etwas zu werden. Aber die Zwiebel (Seele) treibt immer wieder aus und lässt jedes Jahr neue schöne Tulpen erblühen. Warum
sollte dies gerade bei den Menschen anders - als sonst in der Natur - sein?

Es ist übrigens wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die an etwas glauben (was auch immer) seltener krank werden und auch
länger leben. Beten hilft eben doch.

Man denke auch an die Spontanheilungen an Wallfahrtsorten - die meist durch die Pilger selbst ausgelöst werden, nicht durch
eine vermeintlich "göttliche Kraft". Aber in jedem Fall durch den GLAUBEN an eine göttliche Kraft! Natürlich kommt es auch da
auf die Weltanschauung an. Jemand der in christlichen Sinne glaubt "leiden zu müssen wie Jesus" (oder vergleichbar in anderen
Glaubensgemeinschaften) wird wohl nicht sehr lange auf dieser Welt verweilen, sondern sich (selbst) nette Krankheiten aufladen,
die leiden lassen. Z.B. Krebs. Natürlich ist die Seele nur ein Aspekt (Veranlagung, Umweltbelastung usw.) unter vielen, allerdings
ist es nicht zu unterschätzen.

Es wäre nun zu einfach zu sagen, dass schlimme Krankheiten wie Krebs durch zu starken Glauben kommen. Da spielen sicher auch
noch andere Kriterien mit. Fest steht aber, dass Leute, die über einen längeren Zeitraum eine gewissen "Grundtraurigkeit" in
sich verspüren, eher erkranken, als andere. Dann fahren nämlich die Abwehrkräfte des Menschen ´runter und ganz viele böse
Krankheiten haben volle Angriffsfläche, gegen die sich der Körper nicht wehren kann (will). Die Seele des Menschen ist
entschieden für diesen Prozeß verantwortlich.

Na ja, und die "extrem Gläubigen" mit ihren Sprengstoffgürteln haben sicher auch keine wirklich hohe Lebenserwartung...

Liebe Grüsse, Ihr
Was ist der Glaube ?
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