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Die Bedeutung des Wortes Hexe Übersetzt heißt das Wort „Hexe“ soviel wie „Die, die auf der Hecke sitzt, mit dem Blick in die andere (gemeint ist die spirituelle) Welt. Das Kräuterwissen Das Wissen um die Heilkraft der Kräuter war schon immer ein wichtiger Bestandteil der Hexenkunst. In der Vergangenheit galten die Kräutermischungen als Zaubertränke, die den Hexen unglaubliche Macht verliehen. Manchmal sogar über Leben und Tod. Hexen seien im Bund mit dem Teufel, hieß es damals. Heute ist die heilende Wirkung der Kräuter wissenschaftlich nachgewiesen. Die Hexenverfolgung Schriftliche Hinweise, die für die Existenz von Hexen sprechen, reichen bis in die Römerzeit zurück. Quellen aus dem 14. Jahrhundert erzählen erstmals von Hexenverbrennungen. Ihre Hochphase erreichte die Hexenverfolgung zwischen 1494 und 1635. Tausenden von unschuldigen Frauen wurde damals der Prozess gemacht. Frauen als Sündenbock Im prüden Mittelalter beschuldigten impotent gewordene Männer ihre eigenen Ehefrauen der Hexerei. Sie seien schuld an ihren Potenzstörungen. Eine solche Behauptung war ein sicheres Mittel, um lästig gewordene Frauen loszuwerden. Die Hexenprobe Eine vermeintliche Hexe wurde der sogenannten „Hexenprobe“ unterzogen und gefesselt ins Wasser geworfen. Trieb sie auf dem Wasser, war sie ihres Hexendaseins überführt, wurde schuldig gesprochen und anschließend verbrannt. Ging sie unter, war sie unschuldig. Sterben musste sie jedoch in jedem Fall. Das Ende des Hexenwahns Erst ein Theologe namens Friedrich von Spee beendete Anfang des 17 . Jahrhunderts den Hexenwahn. Er begleitete viele verurteilte Frauen zum Scheiterhaufen und nahm ihnen ein letztes Mal die Beichte ab. Mit der Zeit wurde dem Theologen klar: Die Frauen sind unschuldig. In seinem 1631 veröffentlichten Buch „Caution Criminalis“ äußerte er rechtliche Bedenken bezüglich der Hexenverbrennung und machte damit dem Hexenwahn ein Ende. |
Mythos Hexe - Kleines Hexen-Einmaleins |
Die einen glauben an sie, andere halten sie nur für Fiktion: Hexen. Für ihre Existenz gibt es keine eindeutigen, wissenschaftlich anerkannten Beweise. Es scheint, als wäre es jedem selbst überlassen, ob er der Magie seinen Glauben schenkt oder sie lieber für ein zauberhaftes Märchen hält. Thea jedenfalls ist keine Illusion. Sie ist eine Hexe aus Fleisch und Blut. Als weiße Hexe kennt sie die heilende Kraft der Kräuter und Gewürze. Eine Begabung, die in der Vergangenheit vielen ihrer Vorgängerinnen das Leben gekostet hat. |
Mythos Hexe - zwischen Zauberwelt und Wirklichkeit |